Umgang mit Doppeldiagnosen – wenn die Psyche dazu kommt
Wann: Montag, 01.06.2026, 09:00 - 16:00 Uhr
Wo: Wohnquartier Wagnerstraße, Wagnerstraße, Kleve
Fortbildungsnummer: 2026-P-0048_K
Menschen mit geistiger Behinderung haben ein erhöhtes Risiko, zusätzlich psychische Erkrankungen wie Depressionen, Psychosen oder Angststörungen zu entwickeln. Häufig werden bestimmte Verhaltensweisen vorschnell der Behinderung zugeschrieben, obwohl sie Ausdruck einer psychischen Erkrankung sein können – etwa Antriebslosigkeit als mögliches Zeichen einer Depression oder aggressives Verhalten im Rahmen einer psychotischen Episode.
Diese Fortbildung vermittelt Grundlagen zum Erkennen psychischer Erkrankungen bei Menschen mit geistiger Behinderung und zeigt Möglichkeiten auf, wie Betroffene angemessen begleitet und unterstützt werden können.
Im Mittelpunkt stehen häufige Krankheitsbilder wie Depressionen, bipolare Störungen, Borderline-Störungen und Schizophrenie sowie der Umgang mit Wahnvorstellungen und herausforderndem Verhalten. Besonderheiten in der Diagnostik und Begleitung von Menschen mit Behinderung werden dabei gezielt berücksichtigt.
Praxisnahe Beispiele, Fallbesprechungen und konkrete Handlungsmöglichkeiten erleichtern den Transfer in den Betreuungsalltag.
Ziele der Fortbildung
- Verständnis für psychische Erkrankungen bei Menschen mit Behinderung entwickeln
- Methoden zur unterstützenden Begleitung kennenlernen
- Strategien zur Motivation und Stabilisierung trotz psychischer Erkrankung anwenden
Zielgruppe: Interessierte, die in der Eingliederungshilfe tätig sind
Dozentin: Melanie Wendling, Kompetenzschmiede NRW
Kosten: Intern: Abrechnung im Rahmen der prospektiven Fortbildungsplanung. Extern: 195,00 Euro
Veranstalter: Bildungs- und Wissensakademie (BiWak)