Schwere
Sprache
09.09.2026

Austausch zu sozialpolitischen Themen: Dr. Günther Bergmann zu Besuch bei der Lebenshilfe im Kreis Kleve

Dr. Günther Bergmann, CDU-Landtagsabgeordneter für den Kreis Kleve, hat die Lebenshilfe im Kreis Kleve besucht, um aktuelle sozialpolitische Themen zu erörtern. Im Gespräch mit den Vorständen Jörg Kador und Stephan R. Brockschmidt standen die geplanten Kürzungen bei der Eingliederungshilfe, die KiBiz-Reform und der Wohnraumbedarf für Menschen mit Behinderung im Fokus. 

Dr. Günther Bergmann, CDU-Landtagsabgeordneter für den Kreis Kleve, hat die Lebenshilfe im Kreis Kleve besucht, um aktuelle sozialpolitische Themen zu erörtern. Im Gespräch mit den Vorständen Jörg Kador und Stephan R. Brockschmidt standen die geplanten Kürzungen bei der Eingliederungshilfe, die KiBiz-Reform und der Wohnraumbedarf für Menschen mit Behinderung im Fokus.
Dr. Günther Bergmann (m.), CDU-Landtagsabgeordneter für den Kreis Kleve, hat die Lebenshilfe im Kreis Kleve besucht. Im Gespräch mit den Vorständen Jörg Kador und Stephan R. Brockschmidt (v.l.) standen die geplanten Kürzungen bei der Eingliederungshilfe, die KiBiz-Reform und der Wohnraumbedarf für Menschen mit Behinderung im Fokus.

„Die Lebenshilfe im Kreis Kleve ermöglicht seit Jahrzehnten ein selbstbestimmtes Leben für Menschen mit Unterstützungsbedarf und ist zugleich einer der verlässlichsten Sozialträger und größten Arbeitgeber unserer Region. Deshalb ist mir der direkte Austausch vor Ort besonders wichtig", betonte Bergmann.

Kador und Brockschmidt wurden konkret und warnten vor den Folgen der geplanten Reform der Eingliederungshilfe: Die geplanten Änderungen sehen vor, Unterstützungsleistungen stärker zu bündeln und pauschal statt individuell zu gewähren. Auch die Verhinderungspflege, die pflegende Angehörige entlastet, steht zur Diskussion. 

„Uns ist wichtig, dass Dr. Bergmann sieht, wen diese Reform betrifft – nicht abstrakt, sondern konkret hier im Kreis Kleve“, sagten Jörg Kador und Stephan R. Brockschmidt. „Wir sind froh, dass er diese Perspektive mitnimmt und weiterträgt.“

Die KiBiz-Reform war ebenfalls ein Thema: Als Träger von 20 inklusiven Kindertageseinrichtungen ist die Lebenshilfe ein zentraler Akteur der frühkindlichen Bildung im Kreis Kleve. Zudem wächst der Bedarf an Wohnraum für Menschen mit Behinderung. Die Lebenshilfe begleitet mehrere Wohnprojekte, etwa in Goch und Uedem, und betont den steigenden Bedarf im Kreis Kleve. 

Die Lebenshilfe im Kreis Kleve entstand 2025 aus dem Zusammenschluss der Lebenshilfe Gelderland und der Lebenshilfe Kleverland. Heute betreuen über 1.000 Mitarbeitende und Ehrenamtliche rund 2.500 Menschen in mehr als 40 Einrichtungen – von inklusiven Kindertageseinrichtungen und Frühförderung über besondere Wohnformen, betreutes Wohnen und Pflegeeinrichtungen bis hin zu inklusiver Bildung, Freizeit und Arbeit. 

Spendenkonto: Lebenshilfe im Kreis Kleve e.V., IBAN: DE96 3206 1384 0103 6310 17, BIC: GENODED1GDL

Jetzt spenden